Glaubt man aktuellen Umfragen, so hält der Trend zum verstärkten Einsatz von Cloud Computing-Lösungen in deutschen Unternehmen zwar weiter an, allerdings schürte insbesondere die NSA-Affäre in den letzten Monaten die Skepsis beim Einsatz von IT-Lösungen aus der Wolke. Gerade in unternehmenskritischen Bereichen sind deutsche Anwender besonders skeptisch, wenn es um Lösungen aus der so genannten „Public Cloud“ geht.

Weshalb also der Unterschied zwischen „public Cloud“ und „private Cloud“? Und welches Konzept verbirgt sich hinter einer „hybrid Cloud“. Der nachfolgende Überblick soll für etwas Durchblick im Begriffsdschungel sorgen.

Public, private, hybrid Cloud – Eine Begriffsdefinition

Einsatz von Cloud Computing in Unternehmen steigt

Quelle: Bitkom

Beim Cloud Computing allgemein werden IT-Komponenten (Infrastruktur, Betriebsplattformen, Software) nicht mehr vor Ort im Unternehmen selbst installiert und betrieben, sondern „als Service“ von einem externen Dienstleister bezogen. Die Abrechnung erfolgt in der Regel nutzungsabhängig. So weit, so gut.

Bei der Art und Weise, wie diese IT-Services vom Dienstleister betrieben werden und wie der Anwender auf diese Services zugreift, gibt es nun unterschiedliche Modelle.

Bei der Public Cloud bietet der Dienstleister seine Cloud Services offen über das Internet an. Bekannte Beispiele für Public Cloud-Services sind die allseits beliebten Webmailer-Dienste wie Web.de, GMX oder Googlemail. Aber auch die neuen Versionen von Microsoft Office (Microsoft Office 365) oder der SAP ERP-Suite (SAP Business by Design) werden in der Public Cloud angeboten.

Alle Anwender dieser Lösungen greifen also über das Internet auf die Lösung zu und benötigen deshalb in der Regel lediglich ein browserfähiges Endgerät sowie einen Internetzugang.

Bei der Verwaltung der mit diesen Lösungen bearbeiteten Daten muss der Public-Cloud-Anbieter natürlich dafür sorgen, dass die Anwender eines Unternehmens auch nur auf die Daten ihres Unternehmens zugreifen können und nicht auf die Daten anderer Unternehmen. Man spricht deshalb von einer so genannten Multi-Mandantenfähigkeit dieser Public Cloud-Lösungen.

Im Gegensatz dazu wird bei einer Private Cloud für jedes Unternehmen eine „eigene Cloud-Umgebung“ aufgebaut, auf die NUR die Mitarbeiter des entsprechenden Unternehmens zugreifen können. Theoretisch kann also ein Unternehmen selbst sich seine eigene „private Wolke“ aufbauen und betreiben oder diese an einen Dienstleister auslagern und von diesem betreiben lassen.

Auch bei einer Private Cloud muss der Betreiber – ob Unternehmen oder externer Dienstleister – natürlich alles dafür tun, dass nur berechtigte Personen auf die IT-Services und die damit bearbeiteten Daten zugreifen können.

Eine Hybrid Cloud stellt wie der Name bereits vermuten lässt, eine Mischform der beiden vorher genannten Formen dar. Das Anwenderunternehmen muss dann aber entscheiden, welche Services es in einer private Cloud, und welche Anwendungen es in einer Public Cloud nutzt und darüber hinaus sicherstellen, dass ein reibungsloses Miteinander (Workflow) der beiden Cloud-Betriebsformen gewährleistet ist.

Darüber hinaus muss natürlich festgelegt werden, welche Daten in der Private Cloud und welche Daten in der Public Cloud abgelegt und bearbeitet werden.

BAYERN BACKUP – Das Beste aus allen Cloud-Welten

Mit BAYERN BACKUP bietet PROGTECH einen Cloud Backup-Service, der in allen drei Cloud-Betriebsformen – public, private, hybrid – betrieben werden kann. Der Betrieb in der Public Cloud ist sicher die einfachste und kostengünstigste Lösung. In dieser Variante wird die komplette für Backup- und Recovery notwendige Infrastruktur im PROGTECH-Rechenzentrum betrieben.

Auf Kundenwunsch kann BAYERN BACKUP aber auch als „private Cloud“ – entweder im PROGTECH-Rechenzentrum oder vor Ort beim Kunden betrieben werden.

Und auch der hybride Cloud-Betrieb ist möglich. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn der Kunde aus Sicherheitsgründen eine Replikation seiner Daten in einem zweiten räumlich getrennten Rechenzentrum wünscht. Die Daten können dann einmal über die Public Cloud im PROGTECH-Rechenzentrum und ein zweites Mal im Rechenzentrum des Kunden gesichert werden.

Unabhängig vom Cloud-Betriebsmodell – Cloud Service „Made in Germany“

Unabhängig vom gewählten Betriebsmodell kann der BAYERN BACKUP-Kunde sicher sein, dass seine Daten deutschen Boden nicht verlassen, selbst wenn er BAYERN BACKUP im Public Cloud-Modell nutzt. Alle BAYERN BACKUP-Daten werden auf Servern eines zertifizierten Rechenzentrums in Deutschland gespeichert. Damit kann er sicher sein, dass er alle in Deutschland geltenden Vorschriften zu Datenschutz und Datensicherheit erfüllt. Darüber hinaus steht den BAYERN BACKUP-Kunden ein in Deutschland ansässiger Service und Support zur Verfügung, der sich unverzüglich um alle Belange kümmert. Dies ist vor allem dann ein unerlässlicher Vorteil, wenn der „Fall der Fälle“ eintritt und verloren gegangene Daten wiederhergestellt werden müssen.

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