„100 GB für nur 5 Euro im Monat“ – Sicher kennen auch Sie solche Angebote, mit denen unterschiedlichste Online-Storage oder Online-Backup-Anbieter Kunden locken möchten, ihre Daten doch „einfach in der Cloud abzulegen“. Sie suggerieren damit auch im Bereich Online-Speicher/Online-Backup die seit Jahren gebetsmühlenartig vorgetragene Meinung, einer der zentralen Vorteile von Cloud Computing sei die Tatsache, dass der Service aus der Wolke IMMER günstiger sei als der Betrieb im eigenen Unternehmen. Doch stimmt das wirklich? Und was ist von den eingangs genannten Angeboten zu halten, für „kleines Geld“ seine Daten einfach auf einen Online-Speicher zu verschieben?

Kosten Vergleich Cloud-Backup vs. traditionelles Band-Backup

Um so einen Kostenvergleich zwischen traditioneller Bandsicherung und Cloud Backup wirklich seriös durchführen zu können, ist in der Regel eine umfangreiche Kalkulation notwendig, bei der man die Gesamtkosten der beiden Backup-Varianten vergleicht.

Bei einer konventionellen Bandsicherung müssen dabei die folgenden Kostenblöcke berücksichtigt werden:

  • Anschaffungskosten für Hard- und Software
  • Betriebs- und Wartungskosten für Hard- und Software
  • Einmalkosten für Implementierung und Konfiguration des Systems
  • Personalkosten für Backup-Management
  • Personalkosten im Recovery-Fall (Ausfall des IT-Systems)
  • Personalkosten für Recovery-Übungen

Um auch in Zukunft eine Skalierbarkeit des Systems bei in der Regel kontinuierlich wachsendem Datenvolumen sicherzustellen, müssen darüber hinaus Reserven für die Anschaffung zusätzlich benötigter Infrastruktur geschaffen werden.

Im Vergleich dazu fallen beim Cloud Backup folgende Kosten an:

  • Unter Umständen: Setup-Gebühr
  • Pay-per-Use-Gebühr (in der Regel nach Datenvolumen)
  • Personalkosten im Recovery-Fall (Ausfall des IT-Systems)
  • Personalkosten für Recovery-Übungen

Damit liegen die Kosten für eine Cloud Backup-Lösung meist tatsächlich deutlich unter den Kosten für den Selbstbetrieb einer Backup-Lösung. Dafür sorgt allein schon der Wegfall der Anschaffungs- und Betriebskosten für die eigene Infrastruktur. Auch die „Skalierbarkeits-Reserven“ sind beim Cloud-Backup nicht notwendig, denn darum kümmert sich der Cloud Backup-Provider. Dies gilt natürlich auch für die Wartung der Systeme durch entsprechend geschultes Personal. Ein automatisches Scannen der Daten auf Integrations- und Korruptionsprobleme durch die Cloud Backup-Software, sowie das Durchführen simulierter Übungen zur Einhaltung von RTO- und RPO-Vorgaben senken nicht nur die Kosten, sondern sorgen auch für ein Mehr an Sicherheit.

Um den oben nur kurz skizzierten Kostenvergleich zwischen traditioneller Bandsicherung und Cloud Backup detailliert und auf die spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens bezogen durchführen zu können, sollten Sie gemeinsam mit dem Cloud Backup-Provider Ihres Vertrauens eine entsprechende Kalkulationdurchführen, denn die Kostenvorteile hängen natürlich maßgeblich von der individuellen Unternehmenssituation ab.

Vorsicht vor Lockangeboten …

Und wie sieht es nun mit den 5 Euro/100 GB pro User und Monat aus? Bei solchen Angeboten ist Vorsicht geboten. Denn in der Regel beziehen sich diese Angaben auf die Kosten für den reinen Speicherplatz und enthalten eben nicht die für ein professionelles Backup erforderlichen Funktionen und Leistungsmerkmale. Diese müssen dann entweder „nachgebucht“ werden oder sind überhaupt nicht im Leistungsumfang enthalten, weshalb diese Angebote eigentlich überhaupt nicht in den Vergleich für eine Backup-Lösung einbezogen werden können. Ansonsten würden Sie wirklich „Äpfel mit Birnen“ vergleichen.
Hier gilt als Merksatz: „Speicherplatz ist NICHT gleich Backup!„.

ROI-Vergleich durch BAYERN BACKUP

Sollten Sie daran interessiert sein, einmal unverbindlich einen Kostenvergleich zwischen Ihrem bestehenden Backup-System (traditionell/online) und BAYERN BACKUP zu erstellen, führen wir diese Berechnung gerne kostenlos auf Grundlage Ihrer uns zur Verfügung gestellten Daten durch.

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