Wie angekündigt haben wir unsere Marktrecherche zum Thema „Verschlüsselung bei Filesharing-Lösungen“ abgeschlossen und die Ergebnisse in einem Recherche-Bericht mit dem Titel „Sicherheit von Speicher-, File- und Sharing-Lösungen aus der Cloud“ zusammengefasst, dass Sie ab sofort auf der PROGTECH-Webseite anfordern können.
Leider bestätigt die Marktrecherche unsere ursprüngliche Annahme, dass viele vollmundig versprochenen Sicherheitsfunktionen selbst namhafter Anbieter wie Apple, Microsoft oder Amazon insbesondere im Bereich Verschlüsselung einer genaueren Überprüfung nicht standhalten.

Häufig erfolgt sogar überhaupt keine Verschlüsselung der auf der Cloud-Plattform abgespeicherten Daten. Weitere Defizite im Bereich Verschlüsselung bestehen darin, dass die Verschlüsselung häufig erst beim Anbieter erfolgt oder dieser Anbieter der alleinige Schlüsselinhaber ist.
Unser Rat kann deshalb nur lauten: Bitte überprüfen Sie Art, Methode und Umfang der Verschlüsselung ihrer Daten, BEVOR Sie sich für einen Cloud Service Provider entscheiden. Denn es gilt immer häufiger das Motto: „Daten sind das neue Gold!“

Weiterlesen

World Backup Day

Herrjeh! Da haben wir doch glatt dieses Jahr den World Backup Day vergessen. Während uns dieses Ereignis noch in der Vergangenheit einen eigenen Beitrag hier im Blog wert war, ist uns das Datum dieses Jahr irgendwie „durchgerutscht“. Der Termin lag auch ungünstig an einem Freitag, wo wir wohl gedanklich alle schon im Wochenende waren oder uns mit der Frage beschäftigten, welcher Aprilscherz wohl am besten funktionieren wird – immerhin war am Tag darauf der 1. April.

Doch zurück zum World Backup Day. Nicht nur wir scheinen dieses Jahr dem Ereignis (zu) wenig Bedeutung beigemessen zu haben, auch der Blick in die Presse führt zu dem Ergebnis, dass der Termin dieses Jahr für wenig Furore sorgte. Eine Google News Suche zu „World Backup Day 2017“ brachte es gerade einmal auf vier deutschsprachige Meldungen.

Einer der Gründe für dieses Desinteresse liegt sicher darin, dass das Thema Backup seit Jahren mit einem Image-Problem zu kämpfen hat: Notwendiges Übel, dass bei vielen Unternehmen nur ein Schattendasein fristet und mit dem sich eigentlich niemand so richtig beschäftigen möchte. Wenn man allerdings die aktuelle Bedrohungslage betrachtet, kann dieses Desinteresse fatale Folgen haben: Es lauert nämlich eine neue Gefahr: Ransomware

Weiterlesen

Gmail

Bereits im Zuge unserer im letzten Jahr begonnenen Marktrecherche zum Thema Datensicherheit bei Filesharing-Lösungen aus der Cloud zeichnete sich ab, dass viele der von Betreiberseite vollmundig angekündigten Sicherheitsfunktionen einer genaueren Prüfung nicht Stand halten. Dass dies leider nicht nur für Cloud-Speicherlösungen, sondern auch für populäre Cloud-Standardanwendungen wie den Google E-Mail-Client Gmail gilt, wurde erst kürzlich wieder nachgewiesen.

Das amerikanische Online-Portal WIRED berichtet nämlich in einem Beitrag von Ende Februar, dass Google zwar bereits vor drei Jahren angekündigt hatte, seinen E-Mail-Cloud-Service mit einer End-to-End-Verschlüsselung auszurüsten, dieser Ankündigung aber keine Taten folgen ließ.

Weiterlesen

Als hätten wir es geahnt, als wir unseren letzten Blog Beitrag zum Thema „gläserner Internet-Nutzer“ veröffentlichten. Wie heise.de Anfang Februar berichtete, „schlampt“ Apple wohl beim Löschen des Browser-Verlaufs in der iCloud. Heise verweist dabei auf den Forensik-Software-Hersteller Elcomsoft, dem es wohl gelang, gelöschte Webseiten-Besuche von Apple-Nutzern noch rund ein Jahr später aus der iCloud zu rekonstruieren. Das Beispiel zeigt, dass es – anders als im NDR-Bericht dargestellt – gar keiner dunklen Machenschaften und obskurer Plug-Ins bedarf, um Nutzerdaten auszuspähen.

Weiterlesen

Nackt im Netz

Auch wenn der etwas reißerische Titel etwas anderes vermuten lässt, geht es im am Ende dieses Posts angefügten Beitrag des Fernsehsenders NDR in erster Linie nicht um Sex und Pornografie, sondern um die Gefahren, die das reine Surfen im Internet heute für die Privatsphäre von uns allen bergen kann.

Dabei sei es einmal dahingestellt, ob wie im NDR-Beitrag dargestellt ein Polizeikommissar seine Bitte an einem Kollegen in England um Unterstützung bei einer Ermittlung unbedingt mit Google Translator übersetzen muss – und dabei interne Informationen wie z.B. die Aktennummer des Verfahrens preis gibt – oder ob ein Richter beim Online-Shoppen nach einer neuen Robe unbedingt auf einschlägigen Sado/Maso-Seiten vorbeischauen muss (womit wir doch wieder in der „Schmuddelecke“ angekommen wären).

Weiterlesen