Können Sie sich eine halbe Million Euro durch Datenverlust wirklich leisten?

Die Kosten für einen einzigen durch Datenverlust bedingten Ausfall liegen in Deutschland bei durchschnittlich 558.000 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt der „Global Data Protection Index„, eine Umfrage im Auftrag der Firma EMC. Dabei gaben 37 Prozent der befragten Unternehmen an, wenigstens einmal während der vergangenen zwölf Monate Daten verloren zu haben.

Dabei hilft es wenig, dass laut der Studie die Zahl der Datenverluste auf Grund von Strom- oder Hardware-Ausfällen, Software-Fehlern oder Datenschäden zurückging, denn im Gegenzug verloren Unternehmen durch Hackerangriffe und sonstige neuartige Bedrohungen (z.B. Ransomware) weit mehr Daten als zuvor.

Und eine letzte bedenkliche Zahl aus der Umfrage: 67 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen sind nicht sehr überzeugt davon, dass sie in der Lage sind, Systemdateien im Fall einer Störung oder eines Verlusts vollständig wiederherzustellen.

Disaster Recovery Strategie – die Lebensversicherung für Ihr Unternehmen

Bereits an anderer Stelle haben wir hier im Blog auf die Bedeutung und Notwendigkeit einer Disaster Recovery-Strategie hingewiesen – und möchten dies an dieser Stelle erneut tun. Eine solche Strategie ist wie eine „Lebensversicherung für Ihr Unternehmen“, denn sie garantiert, dass Ihr Betrieb so schnell wie möglich wieder „zum Leben erweckt“ werden kann und die dadurch verursachten Kosten damit weit unter den eingangs erwähnten 558.000 Euro liegen. Ich bin mir sicher, Sie finden einen besseren Verwendungszweck für das Geld. Auch zum Thema Notfallplan finden Sie hier im Blog einen entsprechenden Beitrag.

Risiko-Faktor Public Cloud

Ein weiterer Themenbereich der im Global Data Protection Index angesprochen wird, ist der Einsatz von Cloud Lösungen, insbesondere von Lösungen aus der Public Cloud. In der Umfrage erklärten 80 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen zukünftig zumindest einen Teil der wichtigsten Geschäftsanwendungen wie CRM, ERP, Data Warehousing, CMS, BI, Produktivitäts-Apps, Customer-Service-Anwendungen sowie Archivierungssoftware aus der Public Cloud nutzen wollen. Auch in Deutschland steigt ja die Nutzung von Cloud Services kontinuierlich an, wie der aktuelle Bitkom Cloud Monitor bestätigt.

Allerdings befürchten 47 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass die in der Cloud gespeicherten Daten nicht vollständig geschützt seien. EMC spricht hier selbst von einem hohen Risiko, „da viele SaaS-Dienstleister keine Absicherung gegen das versehentliche oder absichtliche Löschen von Kundendaten durch die eigenen Mitarbeiter böten“. Laut Befragung treffen aber nur fünfzig Prozent der untersuchten Unternehmen entsprechende eigene Sicherheitsvorkehrungen.

Cloud ist nicht gleich Cloud: Am besten, Sie fragen jemanden, der sich damit auskennt

Aus genau diesem Grund sollten Sie sich zum einen nach Cloud Services umsehen, bei denen der Anbieter die Themen Datenschutz und Datensicherheit ernst nimmt. Darüber hinaus sollten Sie natürlich auch selbst für die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen sorgen und unter Umständen ein hybrides Betriebsmodell aus Public Cloud und On-Premise-Datensicherung verfolgen.

Auf der Grundlage unserer mittlerweile bereits langjährigen Projekterfahrung in den Bereichen IT- und Datensicherheit unterstützen wir Sie gerne herstellerunabhängig bei der Auswahl des richtigen Cloud Service Providers und konzipieren gemeinsam mit Ihnen ein individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Betriebsmodell, das sicherstellt, dass Sie im Notfall jederzeit auf Ihre Daten zugreifen können.

Bei Interesse an weiteren Informationen oder einem unverbindlichen Erstgespräch freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.