Fünf Tipps, worauf Sie beim Cloud Backup achten sollten

Unternehmen, die nicht regelmäßig ein Backup ihrer wichtigsten Unternehmensdaten erstellen, bewegen sich auf dünnem Eis, denn Gründe für einen Ausfall der IT gibt es heutzutage leider viele. So können technische Defekte an der Hardware einen Datenzugriff verhindern, Mitarbeiter können Daten versehentlich (aber leider immer häufiger auch absichtlich) löschen und die Bedrohung durch Schadprogramme nimmt kontinuierlich zu. Weitere Gefahren sind der Diebstahl mobiler Endgeräte (Notebook, Smartphone) oder mobiler Datenträger (USB-Sticks). Und in Zeiten des Klimawechsels sind leider auch wetterbedingte Beschädigungen durch Blitzschlag oder Überschwemmungen in unseren Breiten keine Besonderheit mehr – denken Sie nur an das Hochwasser an Donau und Elbe vor ziemlich genau einem Jahr, im Juni 2013.

Fach- und Führungskräfte sollten also gewarnt sein und dem Thema Backup und Recovery eine zentrale Rolle in ihren IT-Security-Überlegungen einräumen. Denn sind die Unternehmensdaten einmal verloren, kann die Devise nur lauten: Möglichst schnell das letzte Backup einspielen! Denn wie das Marktforschungsinstitut Techconsult in einer Studie im Jahr 2013 berechnete, kostet ein mittelständisches Unternehmen ein IT-Ausfall im Schnitt 25.000 Euro – pro Stunde!! (vgl. http://www.cio.de/knowledgecenter/security/2918599/)

Traditionelles Backup – mit Magnetband, Festplatte oder optischem Speichermedium

Die meisten Unternehmen setzen bei der Datensicherung heute noch immer auf Magnetband großer Kapazität (z. B. Digital Linear Tape, Linear Tape Open), Festplatte oder optischen Speicher wie CD-R, DVD, DVD-RAM und vergleichbare Formate und betreiben dazu im Unternehmen ihr eigenes Backup-System. Mit dieser konventionellen Art und Weise der Datensicherung stehen aber insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen:

  • Anschaffung, Installation und Betrieb eines Backup-Systems sind mit erheblichen Kosten verbunden.
  • Kontinuierlich steigende Datenvolumina sorgen für laufend steigende Anschaffungs- und Betriebskosten.
  • Für das Festlegen einer Backup-Strategie („Was wird wann womit wo gespeichert?“) ist ein doch erhebliches Knowhow notwendig, um ein effizientes, umfassendes und performantes Sichern der Daten zu gewährleisten, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
  • Mobile Endgeräte (z.B. das Notebook des Geschäftsführers) können nur schwierig in das Backup integriert werden und bleiben damit „außen vor“.
  • Das Zurückspielen („Recovery“) der Daten muss regelmäßig getestet werden, um sicherzustellen, dass die Backups korrekt durchgeführt werden, die Speichermedien intakt und die Unternehmensdaten nach dem Zurückspielen wieder problemlos lesbar sind.

Und alle diese Maßnahmen nützen nichts, wenn das Backup-System, wie dies bei kleinen und mittleren Unternehmen in der Regel der Fall ist, im Keller des Unternehmens steht und im Falle einer Naturkatastrophe oder eines Einbruchs/Diebstahls mit dem gesamten IT-System „unter geht“.

Cloud-Backup – die Alternative?

Auch wenn viele Unternehmen speziell hier in Deutschland noch Vorbehalte gegen das Thema Cloud Computing im Allgemeinen und Cloud Backup im speziellen hegen, so setzt sich diese Alternative zum traditionellen Backup doch immer mehr durch. Denn im Gegensatz zum Inhouse-Backup-System bietet ein Cloud Backup Service doch einige Vorteile: So liegen die Daten eben nicht im eigenen Keller oder Serverraum, sondern im Rechenzentrum des Service Providers. Dieses Rechenzentrum bietet in der Regel eine IT-Infrastruktur und ein Sicherheits-Niveau, das sich gerade kleine und mittlere Unternehmen gar nicht leisten können – und auch nicht möchten. Der Dienstleister kümmert sich um den reibungslosen Betrieb, überprüft in regelmäßigen Abständen die Funktionstüchtigkeit der Backups und kümmert sich auch sonst um alle technischen Belange. In der Regel fallen für diesen Service dann sogar deutlich niedrigere Kosten an als beim Eigenbetrieb. Und wenn wir schon bei den Kosten sind: Diese werden flexibel nach Verbrauch abgerechnet und können dabei sogar sinken, wenn der Speicherbedarf sinkt.

Und für den Fall, dass auch Sie noch zögern, Ihre Unternehmensdaten einem externen Dritten anzuvertrauen, haben wir für Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst, auf die Sie bei der Auswahl eines Cloud Backup Services – und des entsprechenden Anbieters – achten sollten.

Tipp 1: Achten Sie auf den Firmensitz des Anbieters, die dort geltenden Datenschutzregeln und den Standort des Rechenzentrums

Im besten Fall betreibt der Anbieter seinen Service in Deutschland, denn dann gelten die strengen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und damit können auch Sie sicher sein, diesen Anforderungen zu genügen.
Die Verantwortung für Ihre Daten tragen nämlich weiter Sie!

Tipp 2: Fragen Sie nach, ob der Anbieter Sie beim Erstellen und Überprüfen einer Backup-Strategie unterstützt?

Online-Speicherdienste a la Dropbox gibt es viele. Ein professioneller Backup Service Provider unterscheidet sich davon, indem er Ihnen dabei hilft, die oben erwähnten „W“-Fragen für ein möglichst effizientes und ressourcen-schonendes Archivieren Ihrer Daten zu beantworten.

Tipp 3: Achten Sie darauf, wie die Zugriffsrechte geregelt sind.

In der Regel sollten nur Sie Zugriff auf Ihre Daten haben und sonst keiner. Dies schließt auch den Service Provider ein.

Tipp 4: Welche Verschlüsselungstechniken werden eingesetzt?

Achten Sie darauf, dass der Service Provider die Daten nicht nur bei der Übertragung zwischen Ihnen und seinem Rechenzentrum („in-flight“) verschlüsselt, sondern auch im Rechenzentrum selbst („at-rest“). Im Idealfall werden die Daten bereits bei Ihnen Vorort verschlüsselt und bleiben dies auch die ganze Zeit.

Tipp 5: Was passiert bei Beendigung der Zusammenarbeit?

Achten Sie darauf, wie im Vertrag, den Sie mit dem Cloud Backup Provider schließen, die Ausstiegsklauseln geregelt sind. Wie kommen Sie bei Beendigung des Vertrags wieder an Ihre Daten? Ist geregelt, dass nach Beendigung des Vertrags beim Provider alle Daten inklusive der Sicherheitskopien zuverlässig gelöscht werden?

Wenn Sie diese Tipps beachten, sollten Sie in der Lage sein, von den genannten Vorteilen eines Cloud Backup Services zu profitieren, ohne Risiken fürchten zu müssen.

BAYERN BACKUP – Professioneller Cloud Backup Service – Made in Germany

Mit BAYERN BACKUP bietet PROGTECH einen Cloud Backup-Service, der in allen drei Cloud-Betriebsformen – Public, Private, Hybrid – betrieben werden kann. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet PROGTECH das für den Kundeneinsatz optimale Bereitstellungsmodell.

Geht es Ihnen darum, kostengünstig und schnell eine professionelle und leistungsfähige Backup-Lösung zu nutzen, ohne sich selbst um den Betrieb kümmern zu müssen, ist die Public Cloud-Variante sicher die optimale Alternative.

Verfügen Sie dagegen bereits über eine bestehende IT-Infrastruktur und die für den Betrieb notwendigen Kapazitäten und Ressourcen, oder handelt es sich bei Ihren Daten um besonders sensible Informationen, dann bietet Ihnen die BAYERN BACKUP private Cloud einen professionellen, leistungsfähigen und flexiblen Backup-Service, den Sie ab einer bestimmten Größenordnung – oder weil Sie an Ihre eigenen Kapazitäten stoßen – in das BAYERN BACKUP-Rechenzentrum auslagern können.

Der Betrieb von BAYERN BACKUP im Hybrid Cloud-Modell macht vor allem dann Sinn, wenn Sie aus Sicherheitsgründen eine Replikation Ihrer Daten in einem zweiten räumlich getrennten Rechenzentrum wünscht. Die Daten können dann einmal über die Public Cloud im PROGTECH-Rechenzentrum und ein zweites Mal in Ihrem Rechenzentrum gesichert werden.

Für maximalen Schutz der Daten: Cloud Service „Made in Germany“

Unabhängig vom gewählten Betriebsmodell können Sie als BAYERN BACKUP-Kunde sicher sein, dass Ihre Daten deutschen Boden nicht verlassen, selbst wenn Sie BAYERN BACKUP im Public Cloud-Modell nutzen. Alle BAYERN BACKUP-Daten werden auf Servern eines zertifizierten Rechenzentrums in Deutschland gespeichert. Damit können Sie sicher sein, dass Sie alle in Deutschland geltenden Vorschriften zu Datenschutz und Datensicherheit erfüllen. Darüber hinaus steht Ihnen als BAYERN BACKUP-Kunde – auch als Public Cloud-Kunde – ein in Deutschland ansässiger Service und Support zur Verfügung, der sich unverzüglich um alle Belange kümmert und Ihnen persönlich und nicht virtuell für Fragen zur Verfügung steht. Dies ist vor allem dann ein unerlässlicher Vorteil, wenn der „Fall der Fälle“ eintritt und verloren gegangene Daten wiederhergestellt werden müssen.

Weitere Informationen zu BAYERN BACKUP

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